Die Tribute von Panem - Tödliche Spiele (Band 1)

Autorin: Suzanne Collins
Seiten: 416
 Verlag: Oetinger Verlag
Preis: 18,95 € (GB)
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 Meine Bewertung: 5/5 Punkten


Nordamerika existiert nicht mehr. Kriege und Naturkatastrophen haben das Land zerstört. Aus den Trümmern ist Panem entstanden. Alljährlich finden dort die Hungerspiele statt. Als Katniss erfährt, dass ihre kleine Schwester Prim ausgelost wurde meldet sie sich an ihrer Stelle, mit dem sicheren Wissen, damit ihr eigenes Todesurteil unterschrieben zu haben. Denn von vierundzwanzig Kandidaten darf nur ein Einziger die Arena wieder verlassen. Zusammen mit Peeta, einem Jungen aus ihrem Distrikt, wird sie in den ultimativen Überlebenskampf geschickt. Doch gegen alle Regeln rettet Peeta ihr das Leben und Katniss beginnt zu zweifeln. An den Spielen und ihren eigenen Gefühlen.

Meine Meinung

Ich habe eine Weile überlegt, ob ich Die Tribute von Panem lesen soll, da der Inhalt doch sehr blutig und grausam klingt, was die Geschichte nun einmal auch ist. Jetzt im Nachhinein kann ich einfach nicht glauben, dass ich mir beinahe so eine unfassbar fesselnde und spannende Buchreihe entgehen habe lassen. Denn wie vermutlich den Meisten von euch hat auch mir der erste Teil der Triologie unglaublich gut gefallen. Suzanne Collins schreibt einfach, schnell und extrem spannend, sodass man kaum die nächste Seite abwarten kann. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen und hatte es dementsprechend viel zu schnell durchgelesen. Durch die Ich-Erzählung von Katniss wurde das noch zusätzlich unterstrichen. Aus dieser Perspektive der Ereignisse konnte mich schnell in Panem und auch die Gefühlswelt der Hauptprotagonistin einfinden. Katniss wirkt manchmal skrupellos, was jedoch zeigt, dass sie sich nicht einfach ihrem Schicksal ergibt und bereit ist, alles dafür zu geben um die, die sie liebt, zu retten. Sie ist kein emotionsgeladener Teenie, wie man es in ihrem Alter vielleicht denken könnte. Doch wäre es tatsächlich so gewesen, hätte ich ihre Figur als nicht besonders realistisch empfunden. Immerhin ist sie inmitten eines korrupten und grausamen Systems aufgewachsen, in dem kein Platz für die alltäglichen Probleme eines Teenagers sind, so wie man sie selbst normalerweise kennt. Zudem hat sie nicht die leichteste Vergangenheit. Nachdem unerwarteten Tod ihres Vater bei einem Unglück in einem Bergwerk wurde es zu ihrer Aufgabe, ihre Familie durchzubringen, was sie womöglich noch zusätzlich abgehärtet hat. Doch auch Peeta und Gale sind sehr interessante Charaktere, von denen ich unbedingt noch mehr lesen möchte. Sie sind grundverschieden und doch verbinden sie ihre Gefühle für Katniss, von denen sie bisher noch gar nichts wusste. Die Hungerspiele selbst werden von Suzanne Collins in kurzen Schilderungen beschrieben. Eines wird schnell klar: Es geht um nichts anderes als um das Töten der anderen Tribute und das eigene Überleben. Suzanne Collins hat sich aber nicht in allzu grausamen Details verloren. Für mich ist dieses Buch zu einem absoluten Highlight geworden. Ich freue mich schon sehr auf den nächsten Band der Reihe und bin schon sehrgespannt, wie es für Katniss weitergehen wird.

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