Tausend Mal gedenk ich dein ♥ Rezension

Autorin: Heike Eva Schmidt
Seiten: 252
Verlag: Boje Verlag
Preis: 12,99 € (Hardcover)
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Meine Meinung: 5/5 Punkten


Eigentlich läuft alles rund für die fünfzehnjährige Nelly. Mit Pina hat sie eine tolle beste Freundin an ihrer Seite, und als sie sich auch noch in Elias verliebt könnte ihr Glück perfekt sein. Doch dann werden in ihrer Klasse immer wieder Mitschüler in merkwürdige Unfälle verwickelt und der Verdacht fällt ausgerechnet auf Nelly. Schon bald verwischen sich die Grenzen zwischen Gut und Böse. Und Nelly muss erkennen: Das Schlimmst ist manchmal gar nicht die Lüge sondern die Wahrheit.

 Meine Meinung

Das Buch beginnt mit einem sehr beunruhigenden Prolog, der zweifellos ausreichend genug für Verwirrung sorgt, um unbedingt weiter lesen zu wollen und zweifellos Spannung aufbaut, bevor die Geschichte überhaupt angefangen hat. Darin äußert eine unbekannte Person, die offensichtlich vorerst lieber anonym bleiben möchte, Angst, Wut und sogar Gedanken zum Selbstmord. Anschließend geht es erst einmal ruhig weiter. Man lernt die fünfzehnjährige Nelly kennen, ein junges Mädchen dessen Leben bisher immer vollkommen in Ordnung war. Sie ist eher das typische Mädchen von Nebenan, ist sympathisch und liebenswürdig. Seit sie sich auch noch in Elias verliebt hat, könnte Nelly nicht glücklicher sein. Doch der Schein trügt. Denn Nelly ist oftmals unsicher und manchmal sehr naiv, was im Verlauf der Handlung immer deutlicher wird. Es fällt ihr schwer, in ihrer Klasse in der Schule Anschluss bei anderen Mitschülern zu finden. Deshalb ist sie umso dankbarer, ihre beste Freundin Pia an ihrer Seite zu haben, denn die ist zudem noch alles, was Nelly selbst gerne wäre. Hübsch, beliebt und Pia hat immer einen passenden Spruch gegen Gemeinheiten. Jedoch kam mir die Freundschaft der Beiden von Anfang an eher im Ungleichgewicht vor. Pia ist das genaue Gegenteil von Nelly und irgendwie kann das Ganze nicht funktionieren, auch wenn es eine Weile dauert, bis man dahinter kommt. Tausend Mal gedenk ich dein von Heike Eva Schmidt ist ein Buch, das mich sprachlos zurückgelassen hat. Der Schreibstil der Autorin hat mir wie bereits zuvor in Purpurmond auch schon, wieder sehr gefallen sodass ich schnell voran kam und das Buch in wenigen Tagen durchhatte. Denn auch wenn die Geschichte zunächst ruhig ist und nicht allzu viel passiert, nimmt das Buch nach einer Weile plötzlich rasant an Fahrt auf. Es wird spannend und mitreißend, so viel verspreche ich euch. Ich konnte es kaum noch aus der Hand legen. Tausend Mal gedenk ich dein ist ein Buch das zu verblüffen weiß und mich überrascht zurück gelassen hat, weil man einfach nicht mit diesem Ende gerechnet hätte. Mehr werde ich dazu nicht sagen, da ich sonst zu viel spoilern würde. Dazu müsst ihr das Buch selbst lesen. Von mir ist das Buch eine absolute Herzensempfehlung für euch, wenn ihr gerne spannende Jugendthriller lest. 

Kommentare

  1. Huhu!
    Das Ende von diesem Buch ist definitiv sehr überraschend...

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  2. Hallöchen,
    ich finde es immer schwierig wenn Bücher einen so schleppenden Anfang haben. Ich habe dann immer das Gefühl, dass das ja nichts werden kann. Umso besser, wenn es sich dann irgendwann fängt und spannend wird. Gerade bei Thrillern finde ich es sehr wichtig, dass sie einen von der ersten Seite an packen und mitnehmen.

    Liebst, Lotta

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