Emilys Entdeckung (Band 3) ♥ Rezension

Autorin: Liz Kessler
Seiten: 224
Verlag: Fischer KJB
Preis: 7,99 € (Taschenbuch)
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Meine Bewertung: 2/5 Punkten


Emilys Leben auf der verborgenen kleinen Insel mitten im Bermudadreieck ist einfach perfekt: Sie lebt mit ihrer Menschenmutter und ihrem Meermenschenvater zusammen in einem Schiff, geht zur Meermenschenschule und erkundet mit ihrer besten Freundin Shona die Unterwasserwelt. Aber alles ändert sich, als Emily einen verzauberten Ring auf dem Meeresgrund findet und Neptun so wütend wird wie niemals zuvor.

Meine Meinung 

Wer von euch meine Rezensionen von Emilys Geheimnis und Emilys Abenteuer gelesen hat, weiß bereits, dass diese beiden Bewertungen sehr unterschiedlich ausgefallen sind. Vom ersten Teil der Reihe war ich zugegeben etwas enttäuscht. Ich hatte mir einfach mehr Spannung erhofft. Hinzu kommt, dass viele Charaktere nicht ganz einfach waren. Es hat zum Beispiel lange gedauert, bis ich mich auf Emily einlassen konnte. Jüngeren Leserinnen zwischen acht und zwölf dürfte das wesentlich leichter fallen, da die Reihe für diese Altersgruppe konzipiert ist. Auch ihre Mutter hat es mir nicht leicht gemacht, da sie oftmals sehr naiv ist. Mit Shona konnte ich ebenfalls wenig anfangen. Der zweite Teil hingegen hat mich dann doch positiv überrascht und mir sehr viel besser gefallen. Die Persönlichkeiten der einzelnen Protagonisten wurden endlich deutlicher und man konnte langsam ihre Gedanken nachvollziehen. Emilys Entdeckung ist der dritte Band und ein weiterer solider Teil der Reihe, der jedoch gegen den vorherigen Band nicht ankommen kann. Die Geschichte war aus meiner Sicht irgendwie öde. Das klingt jetzt zuerst etwas heftig, aber ich möchte auch erklären, warum das so ist. Die Handlung ist zwar gut durchdacht und macht daher auch Sinn, allerdings war das Ende sehr vorhersehbar und der Überraschungseffekt blieb somit gänzlich aus. Auch die einzelnen Charaktere sind mir im dritten Teil der Reihe eher negativ aufgefallen. Emily ist auf einmal schrecklich naiv geworden. Wie konnte das so schnell passieren, wo sie im letzten Band doch einen großen Schritt nach vorne gemacht hat? Es handelt sich hier um ein Kinderbuch und ich erwarte daher nicht besonders viel Tiefe von den einzelnen Protagonisten, trotzdem hat mich ihr Charakter etwas verwirrt zurückgelassen. Die Welt, die uns die Autorin auch dieses Mal wieder zeigt und mit den Lesern gemeinsam in die unentdeckten Tiefen des Meeres abtaucht, ist wie schon zuvor phantasievoll und farbenfroh. Die Handlung war teilweise langweilig und viele Dialoge lediglich überflüssig. Mein Fazit fällt dementsprechend aus. Dieser dritte Teil der Reihe ist wie auch schon die zwei vorhergegangen Geschichten von Emily, ihrer Familie und ihrer Freundin Shona vor allem für Mädchen von acht bis zwölf Jahren geeignet und natürlich für alle, die gerne wissen möchten, wie es mit Emilys Geschichte weitergeht.

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