Das Gegenteil von Einsamkeit ♥ Rezension

Autor: Marina Keegan
 Seiten: 288
Verlag: S.Fischer
Preis: 18,99€ (Hardcover)
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Meine Bewertung: 3/5 Punkten 


Nur wenige Tage nach ihrem Yale-Abschluss stirbt die 22jährige Marina Keegan bei einem Autounfall. Und hinterlässt der Welt brillante Stories voller Lebenslust. ›Das Gegenteil von Einsamkeit‹ bewegt Millionen Menschen in hundert Ländern. Marina Keegan war ein Ausnahmetalent. Sie vereint schwerelosen, sensiblen Optimismus mit literarischer Reife. Die Stories sind klangvoll, witzig und doch gebrochen, manchmal wild und angriffslustig; sie sind ein stürmisches Plädoyer für die Jugend, die Lebensfreude, begeistern durch ihre Hoffnung und Entschiedenheit: Lasst euch nicht gleich von McKinsey anheuern, findet eure Bestimmung, habt Vertrauen in eure Zukunft! Eine flammende Aufforderung, die eigene Jugend und den Sinn des Lebens (wieder) zu entdecken.

Meine Meinung

Um ehrlich zu sein, ist es nicht leicht hier eine Bewertung zu geben. Denn natürlich habe ich die tragische und zweifelslos furchtbare Tatsache im Kopf, dass Marina Keegan bei ihrem Tod nur 22 Jahre alt war und sie deshalb den Erfolg ihres Buches nicht mehr miterleben konnte. Ich versuche es jetzt trotzdem einfach mal. Enthalten sind insgesamt neun Kurzgeschichten und acht Essays, die Marina Keegan hauptsächlich während ihrer Zeit in Yale verfasst hat. Hinzu kommt eine Abschlussrede am Beginn des Buches. Die Themen in den Kurzgeschichten und Essays sind sehr unterschiedlich. Diese waren, je nachdem, intelligent, emotional und einfühlsam, aber auch meistens sehr kurzweilig. Leider hat mir das Buch insgesamt nur bedingt gefallen und ich blicke auch jetzt noch sehr nachdenklich darauf zurück, unschlüssig, was ich letztendlich davon halten soll. Einige der Kapitel waren sehr unterhaltsam, amüsant und traurig, andere dafür aber auch sehr langweilig und nichtssagend. Besonders gefallen haben mir folgende und wirklich mehr als lesenswerten Kapitel: Sei gegrüßt, du Begnadete, Warum wir uns um Wale kümmern, Song for the Special und Das Gegenteil von Einsamkeit. Für die anderen Geschichten oder Essays konnte ich mich nicht wirklich begeistern. Ich will nicht bestreiten, dass Marina kein Talent hatte. Denn das hatte sie zweifelslos. Nur irgendwie waren die Themen oft zu flach oder haben mich zumindest nicht erreichen können. Insgesamt habe ich das Buch jedoch etwas enttäuscht beendet. Vielleicht hatte ich auch einfach zu große Erwartungen. Ob der Hype allerdings gerechtfertigt ist, darüber kann man sich streiten. Ich würde es euch dennoch empfehlen, da die oben genannten Kapitel es wirklich wert sind, einen Blick in das Buch zu werfen.

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