Night School - Der den Zweifel sät (Band 2) ♥ Rezension

Autorin: C. J. Daugherty
Seiten: 432
Verlag: Oetinger Verlag
 Preis: 17,95€ (GB)
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Meine Bewertung: 3/5 Punkten


Allie in größter Gefahr: Nach einer atemlosen Verfolgungsjagd durch die düsteren Straßen Londons kehrt sie endlich zurück ins Internat. Denn auch hier warten neue Herausforderungen, denn von nun an ist sie vollwertiges Mitglied der geheimnisvollen Night School. Ihre verwirrenden Gefühle für Carter und Sylvain spielen immer noch verrückt. Da erhält sie eines Nachts eine unglaubliche Nachricht von ihrem verschollen geglaubten Bruder. Und ihr wird damit zur grauenvollen Gewissheit, dass die Night School ein sehr dunkles Geheimnis hütet.

Meine Meinung

Nachdem ich vom ersten Teil der Reihe begeistert und überrascht war, wollte ich natürlich unbedingt wissen, wie es für Allie weitergeht. Und es wird keine Zeit verloren, so viel ist sicher. Denn kaum hat man das erste Kapitel begonnen, befindet man sich gemeinsam mit Allie in einer rasanten Verfolgungsjagd durch London. Allie kommt anschließend eine Weile bei ihrer Freundin Rachel und deren Vater unter, wo sie endlich einigermaßen sicher zu sein scheint. Doch kaum in Cimmeria angekommen häufen sich die seltsamen und unerklärlichen Vorfälle geradezu. Was steckt wirklich dahinter? Wem kann Allie überhaupt noch trauen? Eine gute Frage. Das Buch bleibt die meiste Zeit über spannend, dennoch gibt es auch einen negativen Punkt. Denn leider muss ich sagen, dass ich mich mit Allie nicht mehr so gut verstanden wie noch im Teil zuvor. Es will für mich auch jetzt nach dem Beenden des Buches einfach keinen Sinn ergeben, warum sie Carter und ihre anderen Freunde immer wieder vollkommen grundlos anlügt. Und dann wundert sie sich, warum sich alle von ihr abwenden. Seit wann ist Allie bitte so naiv? Sie dann als unschuldiges, junges Mädchen hinzustellen, welches im Grunde keine Ahnung hat und nicht so richtig wusste, was es tut, passte für mich überhaupt nicht zu dem Bild, das ich mir von Allie im Band zuvor machen konnte. Und dann sind da ja noch Carter und Sylvain. In einigen anderen Rezensionen konnte ich lesen, dass viele das ständige hin und her und die Dreiecksproblematik, die sich bereits anbahnt, genervt hat. Das war bei mir zwar nicht der Fall, trotzdem habe ich Allies Dramen um Carter und Sylvain manchmal doch sehr anstrengend gefunden. Eigentlich hatte sie sich am Ende vom Teil zuvor eindeutig für Carter West entschieden, doch von Sylvain, der sie in der Vergangenheit nicht besonders gut behandelt hat, kommt sie irgendwie auch nicht los. Leider kann ich sie in dieser Hinsicht nicht überhaupt nicht verstehen. Insgesamt ist das Buch ein solider zweiter Band der es leider nicht schafft, mit dem vorherigen Teil der Reihe mitzuhalten.

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