Die 100 von Kass Morgan (Band 1) ♥ Rezension

Autorin: Kass Morgan
Seiten: 320
 Verlag: Heyne Verlag
Preis: 12,99 € (Taschenbuch)
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 Meine Bewertung: 3/5 Punkten


Seit einem Atomkrieg lebt die Menschheit im Weltall. 300 Jahre lang hat niemand mehr die Erde betreten. Doch nun sollen 100 jugendliche Straftäter das Unmögliche wagen zurückkehren und herausfinden, ob ein Leben auf dem blauen Planeten wieder möglich ist. Doch was die idealistische Clarke, der geheimnisvolle Bellamy und die anderen Verurteilten nach ihrer Ankunft vorfinden, raubt ihnen den Atem. Ein tödliches Abenteuer beginnt, auf das sie kein Training der Welt hätte vorbereiten können.

Meine Meinung

Die 100 von Kass Morgan ist ein Buch, das viele Höhen und Tiefen hat, die mich immer wieder an der Geschichte zweifeln haben lassen und mich im nächsten Moment wieder dazu gebracht haben, begeistert zu sein. Doch von Anfang an. Ich kannte die TV-Serie bereits vor dem Buch, was ich aber weder als Nachteil, noch als Vorteil bezeichnen würde. Das Buch und die Serie kann man kaum miteinander vergleichen. Ich ging mit nicht allzu großen Erwartungen an das Buch, da ich die Serie ja schon kannte und dachte, ich wüsste ohnehin schon vorher, was auf mich zukommt. Doch dem war nicht so. Wie oben schon erwähnt, kann man das Buch und die Serie kaum miteinander vergleichen, da sie sich sehr voneinander unterscheiden. So gibt es zum Beispiel viele Figuren, die ich aus dem TV kannte, im Buch nicht einmal vorkommen, umgedreht genauso. (Umso verwirrender, dass die Schauspieler der Serie auf dem Buchcover zu sehen sind) Auch viele der Charaktere im Buch haben eine ganz andere Verbindung zueinander, als ich es anhand der Serie angenommen hatte. Doch das alles soll keine negative Kritik sein! Tatsächlich hat mir die gesamte Handlung im Buch sogar noch ein bisschen besser gefallen und mich sehr mehr mitgenommen als die Serie. Im Buch geht es vorerst weniger um den Überlebenskampf, sondern um die Beziehungen und Vergangenheit der einzelnen Figuren. Der Fokus liegt eher auf der Frage, wie die 100 jugendlichen Straftäter miteinander auskommen werden. Leider gibt es aber auch einige negative Punkte, die mir während des Lesens aufgefallen sind. Bis auf Clarke und Bellamy hatten viele der anderen Figuren nur sehr wenig Charakter, oder sie zeigten sich erst später. Wells konnte ich zum Beispiel das gesamte Buch über kaum einschätzen. Im Buch gibt es sehr viele Erinnerungen von Clarke, Glass, Bellamy und Wells, wodurch sich alles sehr hingezogen und das Buch sich somit sehr verlängert hat. Doch nach etwa 150 Seiten passierte auf einmal etwas, womit ich nicht mehr wirklich gerechnet hätte. Nachdem ich für die erste Hälfte ziemlich lange gebraucht hatte, ließ sich da Buch danach zumindest in bisschen schneller lesen. Es wurde es auf einmal doch noch sehr interessant und ich wollte gerne mehr über die Beziehungen zwischen den einzelnen Charakteren erfahren und wie sich diese noch entwickeln würden. Fazit: Der Klappentext hält leider nicht, was er verspricht. Das Problem bei Die 100 von Kass Morgan war, dass durch ständige Wiederholungen der bereits hervorgegangenen Ereignisse zu viel Spannung verloren ging. Trotzdem handelt es sich hierbei nicht unbedingt um ein schlechtes Buch. Dieser erste Teil der Reihe ist leichter Einstieg in die Geschichte, das Buch soll uns lediglich helfen, die Charaktere kennenzulernen und uns in die Geschichte einzufinden. Ich bin dennoch auf den zweiten Band sehr gespannt!

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