TOP 5 der Dinge, die an Fandoms nerven!

Hallo meine Lieben!
Ich bin selbst erstaunt, doch die letzten Wochen habe ich nicht eine einzige Seite in meinem aktuellen Buch Eleanor & Park von Rainbow Rowell gelesen. Das lag zum Teil an der Schule und zum Teil an chronischer Leseunlust, die jedoch nicht in irgendeiner Weise dem Buch selbst zu verschulden ist, denn bis jetzt bin ich absolut in die wunderbare und charmante Geschichte rund um die beiden Außenseiter Eleanor und Park verliebt, brauche aber wohl anscheinend einfach mal eine Pause. Statt zu Lesen habe ich dafür einige Serien weitergeschaut und bin weiterhin auf meinem Instagram Account relativ hust mehr oder weniger hust aktiv. Diese beiden Dinge haben mich auf die Idee zu diesem Post hier gebracht. Warum, werdet ihr noch erfahren. Einige von euch werden sich bei dem Titel fragen, was überhaupt ein Fandom genau sein soll. Bei Wikipedia habe ich zu dieser Frage folgende Erklärung gefunden, die ich euch hier einmal zeigen möchte.


Was bedeutet das jetzt aber genau für uns und wieso sollte man sich einem Fandom anschließen wollen? Tatsächlich gibt es einige gute Gründe. Ein Fandom kann uns durch Social Media wie zum Beispiel bei Twitter oder Instagram miteinander verbinden und verleiht uns als Fans eine Stimme. Wir können mit Fans auf der ganzen Welt diskutieren, den neuen Staffeln gemeinsam entgegenfiebern und unser Wissen teilen. Klingt alles super, oder? Ich muss sagen, dass, obwohl ich selbst bei solchen Sachen nicht ungerne mitrede und über meine liebsten Bücher und Serien stundenlang diskutieren könnte, es bei der Ganze Sache natürlich auch eine andere Seite gibt und somit auch Dinge, die mich genervt haben, sobald ich mich einmal ein bisschen länger mich damit befasst habe. Hier zeige ich euch jetzt genau diese Dinge.




#1 Es gibt eine Grenze
Und diese Grenze liegt genau da, wo die Leute, in diesem Fall die Hardcore Fans einer bestimmten Serie, eines Films oder einer Buchreihe absolut keinen Spaß mehr verstehen oder eine andere Meinung akzeptieren wollen und über nichts anderes mehr sprechen wollen. Natürlich fiebert man bei den Lieblingsserien und deren unterschiedlichen Charakteren jede Staffel aufs neue mit und bangt darum, wer es über die nächste Episode hinweg schaffen wird und wer mit wem zusammenkommt. Das kann für manch einen sogar richtig emotional werden. Wir weinen, wenn am Ende einer Folge jemand von ihnen stirbt und freuen uns umso mehr, wenn neue, interessante Nebencharaktere eingeführt werden. Ich schließe mich dabei natürlich selbst nicht aus. Doch manche Leute übertreiben es einfach und nerven mit dem ständigen Geplapper von demselben Thema den ganzen Tag über, als gäbe es wirklich nichts, aber auch gar nichts wichtigeres auf dieser Welt. Denn am Ende ist es eben doch nur eine Serie oder ein Film und das Leben geht weiter, auch wenn ein Charakter stirbt oder die Lieblingsserie plötzlich wird.

#2 Unnötige Spoiler ohne Spoilerwarnung
Um heute zumindest einmal mit einem guten Beispiel voranzugehen kommt hier nun die obligatorische SPOILERWARNUNG! (In diesem Abschnitt könnten eventuell Spoiler vorhanden sein!) Ach ja, wisst ihr übrigens schon, dass Harry Potter im letzten Film der Reihe stirbt? Und wisst ihr schon, dass es sich bei dem Weihnachtsspecial von Sherlock im Prinzip um nichts anderes geht, als das Rätsel um Moriarty nach der letzten Episode der dritten Staffel? Sicher wusstet ihr das schon?! Nein? Äh, ups, das war jetzt aber keine Absicht. So sehen Spoiler ohne Spoilerwarnung aus und sie können uns regelrecht die Vorfreude nehmen wenn wir diese unabsichtlich lesen oder andersweitig mitbekommen. Keine Seite hat letztendlich wirklich etwas davon oder ist glücklich. Wirklich niemand. Deshalb vermeidet solche Kommentare am besten einfach. Das ist besser für jeden von uns.



#3 Hater
Damit meine ich speziell die Leute, die eine bestimmte Serie scheinbar nur schauen, um danach den anderen Fans die Freude daran nehmen zu können, indem man schonungslos darüber herzieht. Nur gibt es eine Sache, die diese Menschen offensichtlich noch nicht verstanden haben. Zunächst einmal hat jeder von uns einen ganz eigenen Geschmack, was Bücher Serien und Filme betrifft, was natürlich bedeutet, dass nicht jedem dasselbe gefällt und schon gar nicht erst unbedingt gefallen muss. Und wenn man dennoch nicht widerstehen kann, ein bisschen Enttäuschung oder sogar Wut über eine Serie oder einen Film auszulassen, dann geht das Ganze auch mit konstruktiver Kritik, ohne die Producer und Autoren zu beleidigen. Abgesehen davon kann man es sich auch ohnehin sparen, die Fans damit zu belästigen und zu nerven, denn die Meinung eines einzigen Haters wird diese garantiert nicht umstimmen, so viel steht fest. Also können diese Leute es im Grude eigentlich auch direkt sein lassen und sich die Mühe sparen. Das ist eine Tatsache. In diesem Sinne: Haters gonna hate. Potatoes gonna potate.

#4 Hardcore-Shipper
Falls ihr euch jetzt fragt, was zur Hölle ein Hardcore Shipper sein soll, kommt hier eine schnelle Erklärung. Das Wort ship kommt eigentlich von relationship, was in Englisch nichts weiter heißt als Beziehung. Wenn wir Serien und Filmen anschauen geschieht es wie ganz von selbst, dass wir uns von bestimmten Charakteren wünschen, dass sie sich möglichst ineinander verlieben und zusammenkommen. Egal ob Ezria (Aria und Ezra aus Pretty Little Liars) oder Johnlock (John Watson und Sherlock Holmes aus Sherlock) oder Bellarke (Bellamy und Clarke aus The 100). Doch mal ganz abgesehen davon, dass einige Wunschpaare viel zu weit hergeholt sind und in der Serie selbst eigentlich gar keinen Sinn machen würden, haben die Producer natürlich längst ihre eigenen Ideen und Zukunftspläne für bestimmte Charaktere, die ein paar Fans, egal wie passioniert sie auch sein mögen, sicher nicht umstimmen werden. Manchmal soll es halt nicht mehr sein, als nur eine Freundschaft oder einfach nur ein tolles und verbundenes Team. Deshalb hier mein Tipp an genau diese Menschen, zu denen ja jeder von uns irgendwie gehört, wenn wir mal ehrlich sind. Versteift euch nicht zu sehr auf eure Wunschpaare und seid gespannt, was sich die Producer und Autoren stattdessen für euch ausgedacht haben. Wenn ihr die Serie oder die Filme wirklich so sehr mögt kann eigentlich nichts davon schiefgehen und am Ende seid ihr glücklich mit dem Ergebnis, wenn ihr euch nur darauf einlasst.

#5 Der feine Unterschied zwischen Realtität und Fiktion
Ich hoffe, ihr hört den sarkastischen Unterton, der in dieser Überschrift liegt, denn natürlich ist der Unterschied zwischen Realität und der Fiktion keineswegs fein, sondern für die Meisten von uns sogar ziemlich offensichtlich. Einige Leute vergessen das aber leider, womit wir wieder beim ersten Punkt dieser kleinen Liste wären. Es gibt eine Grenze und die liegt da, wo der Abspann oder die letzte Seite eines Buches beginnt. Mitfiebern darf natürlich trotzdem erlaubt sein und ist unbedingt gewünscht, denn nur dann macht das Fan sein doch erst richtig Spaß! Dennoch sollte man es damit nicht übertreiben und den Mitmenschen nicht andauernd auf die Nerven gehen. Damit habe ich jetzt für heute aber auch wirklich genug gemeckert.

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