Wir beide, irgendwann ♥ Rezension


Autoren: Jay Asher & Carolyn Mackler
Seiten: 400
Verlag: cbt Verlag
Preis: 17,99 € (GB)
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Meine Bewertung: 4/5 Punkten

Im Mai 1996 bekommt Emma ihren Computer geschenkt. Mit der Hilfe ihres besten Freunds Josh gelangt sie zufällig auf ihre eigene Facebookseite. 15 Jahre später! Geschockt stellt sie fest, dass sie arbeitslos und dazu unglücklich verheiratet sein wird. Der schüchterne Josh hingegen wird das hübscheste Mädchen der Schule heiraten und seinen Traumjob ergattern. Emma ist nicht gewillt, in ihr Unglück zu laufen, und sie beginnt, die Gegenwart zu verändern. 



Auf dieses Buch habe ich mich sehr gefreut, weil ich zuvor noch nie eine Geschichte dieser Art gelesen habe. Meine Erwartungen waren nicht wirklich hoch, weil ich eben auch keine Ahnung hatte, was hier auf mich zukommen würde. Am Ende war ich jedoch absolut begeistert und konnte das Buch kaum noch aus der Hand legen. Aber von Anfang an. Der Schreibstil der beiden Autoren, Jay Asher und Carolyn Mackler, hat mir sehr gefallen. Die Geschichte wird abwechselnd aus Emmas und Joshs Perspektive erzählt, wodurch das Ganze etwas abwechslungsreicher gestaltet ist. Dadurch fiel es mir außerdem leicht mich in beide Hauptprotagonisten hineinzuversetzen. Emma und Josh waren mir beide sehr symphatisch, auch wenn sie sehr unterschiedlich sind. Emma hat auf mich oft sehr leichtsinnig gewirkt und hat manchmal ohne Rücksicht auf Verluste gehandelt. Josh hingegen handelt überlegter. Gegenüber Emma wirkt er deutlich reifer und erwachsener und scheint sofort die Folgen, die Emma mit ihren Eingriffen in die Zukunft begeht zu erkennen. Trotzdem könnte ich nicht sagen, wen von beiden ich mehr mag. Sie sind beide auf ihre eigene Weise sympathisch und haben ihren ganz eigenen Kopf. Von der Geschichte war ich begeistert. Was wäre wenn du genau wüsstest, dass du in fünfzehn Jahren unglücklich sein wirst? Diese Frage mir habe ein paar Mal gestellt und es war wirklich spannend, mal darüber nachzudenken, ob man sich wie Josh oder eher wie Emma verhalten würde, wenn man an ihrer Stelle wäre. Gar nicht so leicht. Die Idee, eine Facebookseite in der Zukunft zu erschaffen finde ich spannend und gelungen umgesetzt. Das Ende war dann leider doch etwas vorhersehbar und hätte das Buch fast einen Punkt gekostet in der Bewertung. Dennoch hätte ich mir keinen passenderen Abschluss vorstellen können. Ich kann euch das Buch nur ans Herz legen.

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